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Sonntag, 17. Juni 2012

Abschied

Schweiß auf Deiner Stirn,
Angst in uns`ren Augen,
der Wirklichkeit noch fern,
will es noch nicht glauben.

Dein Körper schwach,
hat lang gekämpft,
dein Geist noch wach,
wenn auch gedämpft.

Freud` und Leid` hast Du erlebt,
der Liebe ganz zu schweigen,
eine Frau die zu dir steht,
auch im größten Leiden.

Reich angefüllt ist deine Seel`,
viel Leben sog sie auf,
Natürlich ging auch manches fehl,
so ist nun mal der Lauf.

Bleib` ich oder geh ich nun?
Die Frage stellt sich dann.
Der Körper möchte langsam ruh`n,
ob das auch die Seele kann?

So lang` warst Du auf dieser Erd`,
da fällt der Abschied schwer.
Doch die Seel` nur heimwärts kehrt,
zufrieden und reich, um so viel mehr.

Kalt ist Deine Stirn,
feucht sind uns`re Augen,
der Wirklichkeit so fern,
werd` es nie ganz glauben.

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