Donnerstag, 3. Juni 2010

Ritter des Alltags

Schwert und Schild fest in der Hand,
entfernte Nähe ihre Parole,
so erobern sie stets neues Land,
eine starke Rüstung ihre Garderobe.

Zerschneiden sanft der Schützling` Mäntel,
wärmen sie in ihrem Arm,
warten auf die inn`re Wende,
und lassen sie wachsen. - ganz langsam

Jammern, Klagen, Inn`res zeigen,
die starke Rüstung trägt sich schwer,
Grenzen, die im Kopf verweilen,
Änderung ist lange her.

Mit Mühe und mit viel Geduld,
so schreiten sie voran.
Durch Empathie und Tatendrang,
brechen die Grenzen. - mit leisem Klang

Verborg`ne Kräfte aufgeweckt,
die Rüstung, die ist nicht perfekt.
Schild erhoben, Schild gesenkt,
Kraft erhalten, Kraft verschenkt.

Kraftvoll steht der Schützling da,
entdeckt zarte Pflanzen, die er nie sah,
hat sich gelöst aus des Ritters Arm,
und er weiß, was er bekam.

Des Ritters Rüstung fehlt ein Stück,
es brach beim Lösen weg,
der Schützling rasch ein eig`nes zückt,
die Lücke damit verdeckt.
Er macht die Rüstung wieder perfekt.

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