Wege entstehen, indem man sie geht
Wege entstehen, indem man sie geht.
Was ist das Leben, außer immer weiterführender Wege? Kilometerlanger geradliniger Strecken, verzweigter Strecken, innerhalb dessen man oft abbiegen muss, Wendehammern oder Sackgassen.
Sie alle bieten Möglichkeiten für Wege im Leben, die man gehen kann. - Oder eben nicht.
Es gibt eine endlose Anzahl an Wegen, die sich zum Gehen anbieten und dessen weiterer Verlauf meist nicht absehbar ist.
Steht man vor einer Weggabelung, dessen linker Ast gerade und weit erscheint, keine Behinderungen durch Bäume oder Steine sichtbar und dessen rechter Ast schlängelnd, mit vielen Abzweigungen und Hindernissen versehen erscheint, wird man wohl den linken Ast attraktiver finden.
Doch oft, wenn dieser Weg ein paar Kilometer beschritten wurde, fängt er an ebenso verzweigt und behindernd weiterzuverlaufen wie einst der rechte Ast, vor dessen Weggabelung man stand.
Zum Umkehren ist der Mensch meist zu müde und frustriert, auch im Hinblick dessen, dass der andere verzweigte Weg nicht weniger erschwerlich scheint als der, der nun vor einem liegt.
Doch wer weiß, was im weiteren Verlauf des rechten Astes auf einen zugekommen wäre, wenn sich der Verlauf des linken ins schlechte verkehrte? Doch andererseits, wer weiß was beim Betreten des vor einem liegenden Weges auf einen wartet?
Die Hauptsache ist, dass man geht.
Vielen Menschen fällt die Entscheidung an einer solchen Weggabelung für einen der Wege schwer, zu groß die Furcht sie könnten „den Falschen“ wählen. Doch indem sie stehen bleiben, vor dieser Weggabelung und hunderte Male abwägen, welcher der Ihre ist, verwildern beide Wege und machen so das passieren erschwerlich.
Ratsamer ist es zu gehen und herauszufinden, was beim Erkunden eines Weges passiert und ob das Befinden ein wohles ist, mit dem Bewusstsein, dass an einer erneuten Weggabelung auch eine erneute Chance besteht, den Weg, auf dem man geht, zu verändern, immer wieder. - Sofern man geht.
Was ist das Leben, außer immer weiterführender Wege? Kilometerlanger geradliniger Strecken, verzweigter Strecken, innerhalb dessen man oft abbiegen muss, Wendehammern oder Sackgassen.
Sie alle bieten Möglichkeiten für Wege im Leben, die man gehen kann. - Oder eben nicht.
Es gibt eine endlose Anzahl an Wegen, die sich zum Gehen anbieten und dessen weiterer Verlauf meist nicht absehbar ist.
Steht man vor einer Weggabelung, dessen linker Ast gerade und weit erscheint, keine Behinderungen durch Bäume oder Steine sichtbar und dessen rechter Ast schlängelnd, mit vielen Abzweigungen und Hindernissen versehen erscheint, wird man wohl den linken Ast attraktiver finden.
Doch oft, wenn dieser Weg ein paar Kilometer beschritten wurde, fängt er an ebenso verzweigt und behindernd weiterzuverlaufen wie einst der rechte Ast, vor dessen Weggabelung man stand.
Zum Umkehren ist der Mensch meist zu müde und frustriert, auch im Hinblick dessen, dass der andere verzweigte Weg nicht weniger erschwerlich scheint als der, der nun vor einem liegt.
Doch wer weiß, was im weiteren Verlauf des rechten Astes auf einen zugekommen wäre, wenn sich der Verlauf des linken ins schlechte verkehrte? Doch andererseits, wer weiß was beim Betreten des vor einem liegenden Weges auf einen wartet?
Die Hauptsache ist, dass man geht.
Vielen Menschen fällt die Entscheidung an einer solchen Weggabelung für einen der Wege schwer, zu groß die Furcht sie könnten „den Falschen“ wählen. Doch indem sie stehen bleiben, vor dieser Weggabelung und hunderte Male abwägen, welcher der Ihre ist, verwildern beide Wege und machen so das passieren erschwerlich.
Ratsamer ist es zu gehen und herauszufinden, was beim Erkunden eines Weges passiert und ob das Befinden ein wohles ist, mit dem Bewusstsein, dass an einer erneuten Weggabelung auch eine erneute Chance besteht, den Weg, auf dem man geht, zu verändern, immer wieder. - Sofern man geht.
caro959 - 25. Apr, 19:54